Fáskrúdsfjörður -Egilsstaðir (87 km) /SONDERKONZERT/ EXPEDITION QUALITY/ADVENTURE FOOD/EXPEDITION BREAKFAST/EXPEDITIONS- FRÜHSTÜCK: (ADVENTURE FOOD TEIL II)

Etappe 33, Übernachtung 39

Kilometersammeln? 87 statt 55 Kilometern

Heute Morgen sehe ich Andrzej wieder. Er kommt „auf einen Schnak“ vorbei. Wir unterhalten uns anderthalb Stunden sehr privat, erfahren viel voneinander.

Auf seinen Vorschlag hin bin ich nach kurzer Zeit Feuer und Flamme dafür, statt der Tunnelabkürzung ( um immerhin 36 km) die längere, viel schönere Strecke um „seinen“ Fjord herum in den Reyðarfjörður zu nehmen. Und es gäbe keine großen Steigungen – aus Autofahrersicht geurteilt – und nur ganz wenig der Schotterstrecke.

Jan Jap aus Amsterdam, mit Minimalgepäck (und nachts beständig frierend) kommt an, kurz bevor ich nach Egilsstaðir starte. Er wird auch in Egilsstaðir kurz vor meiner Weiterfahrt nach Seyðisfjörður angekommen sein.

Letzter Blick auf Andrzejs Fjord.
Ohne Andrzejs Tipp hätte ich Andoya/die Enteninsel nie so nahe vor mir gehabt.
Gute Piste, 4 km lang (Ich habe in den letzten sechs Wochen wesentlich schwierigere Herausforderungen bestehen müssen ).
41 Tages-, 3000 Island-, 4000 Reisekilometer.
Paul (32) aus Colorado. Lehrer. Verwandter im Geiste. Er ist diesen Sommer schon 5000 km quer durch die USA geradelt und auf Island 1400 km. „Der Anstieg nach Egilsstaðir ist beständig flach“, so sein Urteil. Ich schilderte ihm die Stelle am Leuchtturm (beim Fjordeingang), wo er später wild übernachten wollte. „Was , nur noch 8 km Schotter bis dorthin und danach Asphalt?. Herrlich!“ Die weiteren 4 km Schotter danach, für ihn also erst morgen zu bewältigen, störten ihn ob des Panoramas gar nicht.
Blick auf das noch etwa 12 km entfernte Egilsstaðir. Die Passhöhe war schon nach nur gut 80 Minuten ohne Zwischenpauseause bewältigt. Ich kann ja „Bergpässisch“ ;-)…
Begrüßung in Egilsstaðir.

In der größten Stadt des Ostens (3000 Einwohner) angekommen, baue ich mein Zelt in der nur für „Zeltler“ zugelassenen Area hinter der Rezeption mit Hostel, Café, Restaurant und Bar. Auch in meinem Blickfeld, also hinter dem Gebäude gibt es Ausschank. Jugendliche, junge Erwachsene feiern hier den Sommer. Auf Englisch. Zwei Tschechinnen, Tramperinnen mit Wanderambitionen kommen an, lassen alles liegen und telefonieren erstmal lange mit Daheim. Danach beginnen sie mit Zeltaufbauen. Ich bin längst fertig, baue meine Gitarre auf und lege los: Hymn, You rise me up. Der Wirt erscheint, mit Tablett wild gestikulierend und mir etwas auf Englisch zurufend. „Hoppla, da will mich jemand stillkriegen!?!“, denk ich etwas verwundert, ob der bislang positiven Resonanz auf mein Musizieren islandweit.

“Er þú Islandskur ?”, frage ich. Já”, schallt es zurück.

Ich will mich gerade erklären, als er mir zu verstehen gibt, ich müsste unbedingt nach vorn kommen, weil da die Gäste drinnen, oder auch draußen in der Sonne säßen und meine Musik unbedingt hören sollten!

Ich war platt!!!!!!!, nahm Sessel, Gitarre, Gitarrenkoffer, Thermoskanne und Porzellantasse und wechselte den Auftrittsort. Vorher gab ich aber noch den Tschechinnen zu verstehen, dass ich ihre Sprache sprechen würde, eine tschechische Gitarre mithätte und mich bei der Reise des Öfteren die merkwürdigsten Überraschungen – wie diese Einladung – ereilen würden. Und, dass wir uns später noch weiter unterhalten könnten. Waren die nun überrascht und platt und stolz auf IHRE Gitarre, obwohl sie bei meinem Anfang verdutzt, peinlich lächelnd oder sonstwie, wie ich meinte, meinen lauten Gesang aus der Nähe wahrnahmen!…. (Als ich nach zweieinhalb Stunden, kurz vor Mitternacht zurückkehrte, schliefen sie schon längst.)

WAR DAS EIN ABEND!!! Ich platzierte mich etwas abseits der draußen die Sonne und Getränke genießenden Gäste (fast ausschließlich Amerikaner) und begann zu spielen. Hymn. Applaus. You rise me up. Riesenapplaus. Country Roads. Begeisterung. Mc Phersons Rand auf Schottisch. Jubelnde Zurufe aus vielleicht vierzig Mündern. Ein Schotte(?) kam aus dem Café-Restaurant: Ob ich irgendwelche Lieder von dem ??? (ich verstand den Namen nicht) im Repertoire hätte? Leider nein! Etwas enttäuscht ging er wieder herein.
Kommunikation mit dem Publikum, Erklärungen zu einzelnen Liedern und zu meiner Art zu reisen: Begeisterte Entgegennahme. Ein ganz magischer Abend. Die Leute begannen in Socken auf dem Parkplatz zu tanzen. Absolut surreal!
Guantanamera, Lord of the dance (hier gewann ich eindeutig den Schnelligkeitswettbewerb vor den Tänzern) Leaving on the Jetplaine, Go to sea no more, Leezy Lindsay, Streets of London, Wind Of Change (engl./russ.) und Branduardis „Ell ballo fa diesis minore“ aus dem 15. Jahrhundert. Ich bekam auch alkoholfreies Bier gespendet. Plötzlich, ehe ich’s verhindern konnte, wurden zwei 20-Dollarnoten mit Steinchen gesichert neben mir auf den Betonsockel gelegt. „O Gott!, so war es nicht gemeint!“, rief ich aus. „Aber ich werde die Zuwendung für einen Bennefiz-Zweck verwenden!“, rief ich noch mitten in einem Lied heraus.

Mitten im Publikumsgespräch kam ein junger Mann aus dem Café. „Bist du das, der hier die ganze Zeitlang spielte?“

-Ja.

„Es war großartig und wunderschön. Danke!“

Er legte einen Zehndollarschein in meinen Gitarrenkoffer. Den klappte ich dann schnell zu. Die Sonne war gegen elf halb zwölf längst untergegangen. Leute gingen weg. Danke fürs Zuhören, rief ich ihnen zu. „Nein, nein ich komme gleich wieder!“ Kann es ein besseres Kompliment geben?

Andererseits, ich musste irgendwie die Kurve kriegen. Als zwei letzte Songs kündigte ich „You Rise Me Up“ (die Jugend jubelte) und „Hymn“ an (Ich erzählte, das Barclay James Harvest dieses Lied seinerzeit Drogentoten wie Jimmi Hendrix und Janis Joplin gewidmet hätten, und auch von ihrem „Concert for People“ vor einer Viertelmillion Zuschauern vor der Berliner Mauer vor fast 40 Jahren) und bat die beständig draußen Zuhörenden, sich danach um mich zu gruppieren, um mir zur Erinnerung an diesen eigentlich unvergesslichen Abend ein paar Bilder mit meinem IPhone zu machen.

Danach spielte ich als Rausschmeißer, Mike Krügers „Faltenrock“, ohne das die Gäste mich verstanden hätten. Aber alle flippten augenblicklich aus und rockten los, schreiend, stampfend, tanzend, improvisierend.

UND DANN NOCH DAS HIGHLIGHT DES ABENDS: Ich zerlegte meine Travel-Guitar UND VERPACKTE SIE. ALLE WAREN ABSOLUT FASSUNGSLOS.

Ein Junges Mädchen, vielleicht 20, stürzte auf mich zu, gab mir eine Handvoll isländischer Münzen mit der Bitte, die zu behalten und dankte, den Tränen nahe, für den wunderschönen Abend. Wow!!!!

EXPEDITION QUALITY/ADVENTURE FOOD/EXPEDITION BREAKFAST/EXPEDITIONSFRÜHSTÜCK: (ADVENTURE FOOD TEIL II)

Lebenserfahrungen prägen jedermann zwangsläufig. 

Im Nachhinein ist man (hoffentlich) klüger.
Im Nachhinein urteilt man (hoffentlich) milder. 

Im Nachinein wird man(hoffentlich) toleranter und lässt auch Anderen die Möglichkeit, eigene Lebenserfahrungen oder Fehler zu machen und aus selbigen, vielleicht, Konsequenzen für den eigenen Lebensentwurf folgen zu lassen.

Folgen diese nicht, so ist das auch etwas, was man (hoffentlich) zu akzeptieren bereit ist.
Jedermann hat grundsätzlich das Recht auf sein eigenes Dasein samt aller Konsequenzen…

Meine Frau und ich waren 1979 erstmalig in Dänemark. 1980 erstmalig in Finnland. 1981 bereisten wir mit einem Opel Kadett, Karstadtzelt und bestimmt 70-90 Konservendosen mit Ravioli, Gulasch etc. im Kofferraum (Norwegen soll ja so wahnsinnig teuer sein!) Norwegen bis zum Inarisee, Schweden und Finnland. Wir besuchten finnische Freunde vom Vorjahr. Diese damals geknüpften Freundschaften bestehen zum Teil bis heute. Am 15. September 1981 kauften wir uns eine Getreidemühle und stellten unsere Ernährung komplett um, aßen kein Fleisch mehr, buken etwa 3 Jahre lang eigenes Vollkornbrot (bestimmt 20-30 Sorten) bis Biobäckereien mit zufriedenstellendem Angebot allgemein Fuß fassten.

Von den 90 Konservendosen der „Lapplandexpedition“ von 1981 kehrten bestimmt zwei Drittel wieder nach Bochum zurück, weil wir uns schnell an allem sattgegessen hatten und lieber doch Lokalspezialitäten an Ort und Stelle wählten. Möglicherweise führte auch diese „Extrem-Erfahrung“ zur Ernährungsumstellung schon einen Monat nach dieser Adventure-Tour?… Als Lehrer bereiste ich mit meinen eigenen Klassen und mit den Klassen mancher Kollegen per Rad vielfach Deutschland und die Niederlande. In besonderer Erinnerung blieb mir die dreiwöchige Abschlussfahrt meiner damaligen 8. Klasse 1995 mit Rad von den Zittauer Bergen an der polnisch-tschechischen Grenze über die Ober- und Niederlausitz zum Spreewald, wo wir in der Gegend um Bautzen obersorbische Freunde besuchten, die wir durch die sensationelle Aufführung unseres Klassenspiels, des „Bochumer Krabat“ in Zusammenarbeit mit dem Obersorbischen Nationalensemble und Einstudierung jahrhundertealter obersorbischer Lieder und Tänze am Obersorbischen Gymnasium in Bautzen und dem Niedersorbischen Gymnasium in Cottbus im März 1995 kennengelernt hatten.

Die besondere Erinnerung blieb auch deswegen präsent, weil sich damals meine Großklasse (35 Schüler) drei Tage vor Reiseantritt entschloss auf die campingübliche Kost zu verzichten und sich nur nach Rezepten aus den zwei von meiner Frau und mir verfassten vegetarischen Kochbüchern (s. Im Blog „zur Person“) zu ernähren, die damals praktisch in jedem Schulelternhaushalt der Rudolf Steiner Schule Bochum die Runde machten.

Man bedenke: 14-Jährige, die zwar ihren Lehrer nach 8 Jahren langsam „satt“ hatten, aber nicht „seine“ Rezepte während einer dreiwöchigen Adventure-Outdoor-Zelttour durch Ostdeutschland kurz nach der Wiedervereinigung. Kann es mehr Anerkennung geben??? ZÄSUR! Als ich 2006 meine erste „Singletour“ per Rad startete, die 3000 km von Oslo bis Kirkenes an der russischen Grenze „In 18 Nächten zur Mitternachtssonne“  (Buchtitel), habe ich mich natürlich mit den neuesten Errungenschaften der Lebensmittelchemie hinsichtlich „EXPEDITION-FOOD“ kundig gemacht und entsprechend versorgt. Wenngleich das vegetarische Angebot damals recht übersichtlich war…

(Bis zur Atomkatastrophe von Tschernobyl haben wir auch zwei Jahre lang keinen Fisch mehr gegessen. Seitdem essen wir aber selbstgefangenen Fisch im Urlaub oder bei Freunden.  Und ich selber esse  bei Inlinerwettkämpfen der Vergangenheit oder Eisschnelllaufmeisterschaften der Gegenwart Fisch als Kompromiss. Weltweit. 

Bei meiner gegenwärtigen Tour kaue ich beim Radeln zum Beispiel als wirkliche Proteinquelle (84%) regelmäßig mitgeführten Trockenfisch (wie Kaugummi, welches ich aber verabscheue). Hier in Island ist Trockenfisch wie Kartoffelchips als Snack überall zu bekommen.

DANKE, liebe holländische Freunde der EXPEDITIONSNAHRUNG. Euch „verdanke“ ich die Zusatzarbeit an diesen beiden bald abgeschlossenen Sonderkapiteln! Aber auch die Freude, mich ganz unerwartet wieder einmal mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen zu können. Neun der geschenkten Packungen habe ich inzwischen konsumiert. Ein Vanille Dessert ist für meine Frau zuhause reserviert.

Aus „In 18 Nächten zur Mitternachtssonne“ von 2006 hier nur eine Geschichte passend zum Thema: Ich „landete“ damals nach gut 200 Radlerkilometern am wunderbaren kleinen Campingplatz an einem blauen Fjord gelegen. Fußballweltmeisterschaft, Deutschland spielte später im Viertelfinale gegen Argentinien und gewann: „Ja, ja, ich könne mir überall einen Platz fürs Zelt suchen. Der Bauer, der gerade mit seinem Trecker unterwegs ist, käme abends vorbei und kassierte die Kleine Platzgebühr“, sagte  mir freundlich zulächelnd eine Deutsche aus ihrer Hütte mit Wohnwagen heraus, die hier offenbar schon länger zu Gast und gerade mit Kochen beschäftigt war.

Mein Hilleberg AKTO stand in 2 Minuten, die selbstaufblasbare ThermaRest-Matte, die ich gegenwärtig immer noch benutze, wurde ins Zelt geworfen.“, der norwegische Anquilag-Schlafsack (ausgemustert, aber bei der ersten Island-Tour dabei) ausgebreitet, mein Wasser in Minutenschnelle auf dem Primus Multifuel (auch 2021 im Gepäck) erhitzt: Tüte auf, 0,8l auf die 200g Pilzgerichtvariante kippen, schließen, 8 Minuten warten, essen..., alles fast wie bei den Tütchen, die ich neulich von den Niederländern geschenkt bekam.

Der Nachteil: Es war schon die dritte von 5 Tüten, EXPEDITION-FOOD, die ich ausprobiert hatte. Und wieder war es irgendeine optimal abgestimmte, nahrhafte, geschmacklose graue Pampe, von der ich beim besten Willen nur die Hälfte schaffte. Aber ich hatte ja noch fast einen Liter mit Schlagsahne von mir auf 10% Fetgehalt getrimmte Vollmilch mit und  ein Drittel norwegisches Helkorn-Kneippbrot, belegt mit 1 cm Butter, 5 mm Käse und 5 mm Butter. Alles verschwand. Ich war ÜBER ALLES GESÄTTIGT! Im nächsten Augenblick öffnete sich die „deutsche Hüttentür“ und die freundliche Dame von vor einer halben Stunde kam mit einer riesigen, herrlichen Fischplatte, Butterkartoffeln und Salat heraus, um mich zu verköstigen: „Mein Mann und ich haben uns gedacht, Sie müssten hungrig sein, nach der langen Tour. Und von dem selbstgefangenen Fisch ist noch soviel übriggeblieben. Und da…“ Ich hätte losheulen können vor Rührung. Und es bewegt mich heute immer noch, da ich dies hier schreibe. Aber damals hätte ich auch beim besten Willen keinen Bissen mehr verschlucken können. Und auf die Idee mir alles einpacken zu lassen, kam ich Idiot damals nicht!!! Ich erklärte bloß, ich hätte schon gegessen, sei absolut satt und präsentierte ihr entschuldigend meine auch damals schon fast perfekte Ausrüstung. Auch zeigte ich die noch halb gefüllte EXPEDITION-FOOD-Tüte mit dem unansehnlichem, geschmackbegrenzten Inhalt.

„Tja, was es heute schon so alles gibt“, sagte die Frau nur staunend und zog mit ihrem abgelehnten Geschenk enttäuscht ab…

Die Bewertung der Adventure-Food-Packungen von 2021 ist nachfolgend schnell gemacht: Es sind allesamt neueste Errungenschaften kommerzieller Lebensmittelchemie. Allesamt durchaus schmackhaft zurechtgemixt. Müslis, Expedition Breakfast und Desserts sind für mich allerdings allesamt auch viel zu süß. Bei meiner Art zu reisen sind sie allerdings nicht optimal, weil ich ein Vielfaches mehr an Energie benötige, als zum Gasgeben, „Daumenmuskeltraining“ beim iPhone-Füttern oder Zeltaufbauen erforderlich. 62 g Dessert-Inhalt in einer vielleicht ebenso schweren Plastiktüte, aufgefüllt mit 120 ml kalten Wassers: ein katastrophaler CO2-Abdruck. Meine eigenen Mischungen an Nüssen etc. finde ich hier überall in Supermärkten. Was ich sonst an Proviant benötige – obwohl ich viel transportiere – besorge ich mir lieber auf andere, mir gewohnte erprobte Weise.

Genial hingegen ist die „Erscheinung“ aller Adventure-Food-Päckchen , wie sie die Werbung seit Ewigkeiten und immer noch auf uns zu streuen versucht (Hierzu passte jetzt auch die Lektüre von Teil I meiner Ausführungen von vor ein paar Tagen zu den „Schlagwörtern“ der Zeit wie ANTIZIPIEREN, MENTALITÄT, DER DÜMMSTE BAUER usw.): In 12 Sprachen wird alles mit Schlagwörtern dynamischer Aktivität angepriesen (schön übrigens, dass das hochangepriesene ADVENTURE FOOD – EXPEDITION BREAKFAST auf Finnisch einfach nur „vaeltajan aamiainen“ – „Wanderfrühstück“ heißt, während in fast allen anderen Sprachen ACTIVITY-SUPERLATIVE bemüht werden.

Wenigstens auf diese Weise bekommen die Käufer durch die Piktogramme Wandern, Paddeltouren, Klettern, Zelten, Rennradfahren, Jagen, Angeln, Skilaufen signalisiert, zu welcher Gruppe „Extrem-outdoor-community“ sie sich sofort zugehörig fühlen können, wenn sie ein solches Tütchen auf ihre „Traumexpedition“ mitnehmen.

Auch ich „darf“ mich jetzt also als „temporärer Konsument“ der PERFEKT ABGESTIMMTEN ADVENTURE FOOD PRODUKTE „in Reality“ dazuzählen: Schließlich blogge ich ja auch und baue regelmäßig mein Zelt auf. Ach ja, zu radeln und zu wandern – gelegentlich – das mache ich auch, seit dem 15. Juni 2021. Und bin fast immer OUTDOOR and „VERY INTENSIV“…