Selfoss-geysir+Gullfoss und zurück(85 km)

Etappe 25, Übernachtung 28

Als es um 6 Uhr anfing zu tröpfeln habe ich schnell gepackt. Es hörte auf. Um 7.45 Los. Die Straße war nass, das Wetter stabil-freundlich mit der Ausnahme, dass ich über fast die ganze Strecke von 65 km bis Geysir einen beständig strammen Gegenwind hatte, der meine für 12 Uhr angedachte Ankunft auf fast 14 Uhr verschob. Ich befand mich aber immer in einer phantastischen Landschaft. Die erste Hälfte der Strecke kannte ich noch nicht. Ich fand gleich einen Platz fürs Zelt, aß zu Mittag, kochte Tee, schrieb den gestrigen Bericht fertig und fuhr zum Geysir/Strokkur. Der Erstgenannte schläft seit Jahren, Strokkur bricht etwa alle 10 Minuten aus.

Dann führ ich, wie geplant zum Gullfoss, 10 km entfernt. Das Problem, der Gegenwind wurde inzwischen so stark, dass ich ohne Gepäck für die Strecke anderthalb Stunden brauchte. Ich ging auch gar nicht mehr herunter, näher ran, wie noch vor 5 Jahren: Der Wasserfall schien mir durch den Wind entgegenkommen zu wollen. Sein Wasser regnete mir entgegen. Dennoch aber auch dieses Mal wieder ein faszinierendes Erlebnis.

Für die Rückfahrt, den Sturmwind im Rücken, benötigte ich gerade einmal 17 Minuten, trotz welligen Streckenprofils.

Irgendwo hinter den Bergen liegt Thingvellir
Rast zwischen Selfoss und Geysir
Weg vom Campingplatz zum Geysirgelände am frühen Nachmittag
Strokkur am frühen Nachmittag
Strokkur am frühen Nachmittag
Gullfoss
Gullfoss
Gullfoss
Gullfoss

Strokkur, Ausbruch um 22.11 Uhr
Geysirgelände nach 22 Uhr fast ganz vereinsamt
Um 22.21 Uhr: viermal erfolgten zwischendurch kleine, 5 m hohe Ausbrüche. Der hier gezeigte war der erste von vier Ausbrüchen innerhalb von einer Minute. Alle sehr hoch.