Vopnafjörður/Stóri Karl(samstag, 113 km)

Etappe 3, Übernachtungen 3-4

(Notizbuchkopie)

Vopnafjörður-Stóri Karl

Mit den Kölnern zusammen auf der „Tischbank gefrühstückt. Schon um 8.40 Uhr in Vopnafjörður gestartet, um 15.55 Uhr Þórshöfn nach 75 km erreicht.

Brot, Butter, Milch, Käse , Fisch, Pepsi im Dorfladen. Pizza an Tankstelle. Mails an Kirsten Skov, moni(+Nachricht)

Start 18.00 Uhr, 40 kg Gepäck(+10 kg gegenüber 2016). 

Um 21.15 Stóri Karl nach  36km erreicht (weg „mehlig aufgeschüttet“, Gegenwind, nach 25 km feuchter Nebel). 

113 Tageskilometer mit 12 km/h trotz Gegenwindes auf 100 km, 30 km loser Schotterpiste wegen Asphaltierungsarbeiten (samstags ruhen die Arbeiten zum Glück).

Eine einstündige Pause nach 50 km.

Zum Stòri Karl:

Alles Treibholz der ersten 10-15 km „abgebaut“!

Uferseeschwalben aggressiv wie 2016. Etwa 7 Geländewagen/Gegenverkehr. Alle Insassen Winken und staunen sichtlich verblüfft.

Weg durch Kies/mehligen Schutt ausgebessert, gefährlich f Radler/„Waschbrettstrukturen“, Löcher.

Besonders n. kurzen Abfahrten.

Bergige Holperstrecke offenbar von größeren Steinbrocken geräumt. Bei Aufstiegen Steine /ziegelgroß und „Füllschutt“ äußerst tückisch. Hinterrad neigt trotz Last auf Staub durchzudrehen, Lowridergepäck trotz 14 kg manchmal zuwenig Druck.

5 km vor Ziel „aktives Ausruhen“ auf Sattelpunkt vor nächstem Aufstieg: Windböe stellt mich durch Schlag quer. Notbremsung, erster Abstieg. 

4 km vor Ziel: Ausgleichsbewegung in Kurve bei kleiner Abfahrt(6km/h), Vorderrad versinkt in „Asche“. Stop!

3 km vor Ziel: Doppelsteigung. Etwa 20m vor Ende keine Kraft. Abstieg. Stelle steiler als steilster Aufstieg auf Tippelsberg. Lastenrad hält sich nur mit beiden Bremsen am Aufstieg festhalten. Vorderbremse allein lässt es rutschen. 

1 min Pause; 10 m Hochziehen: Mann hab‘ ich viel geladen! 

1 min Pause. 10 m hochziehen: Hürde geschafft!!!

Letzte 3 km, recht flach im Verhältnis zur schwersten Stelle (2016, keine „Mehlaufschüttung“ und mit 10 kg weniger Gepäck hin und zurück ohne Abstieg durchgekommen). 500 m vor Ziel: Hinweistafel sichtbar. 

Angekommen! 

Irrer innerer Jubel, trotz „Nieselnebels“(3 km vor Ziel Regenbekleidung angezogen, Trockenwäsche(Handtuch, Shirt,Slip regendicht verpackt). Alles außen „rotmehlig“ paniert.

Zeltstelle ideal, Heringe halten; nach und nach Paktaschen, Kleidung Schuhe mit Grassoden „notentstaubt“ und im Zeltinneren verpackt. Ein Geländewagen mit Schnell-Schnell-Jugendlichen/Erwachsenen kommt an. Sie rennen im Nebel (kurze Hosen, Clogs) zum Aussichtspunkt, kehren nach 2 Minuten zum im Wagen wartenden Fahrer zurück und zischen weiter zum Ende der Halbinsel(Leuchtturm etwa 9 km(?) weit.

Ich will hier knapp 2 Tage bleiben.

Erste Fotos und iPhone-Videos von den Bewohnern des Stóri Karl.

Kleinstimbiss(Käsebrote, Resttee von gestern Abend, 0.25 l Orangensaft.

Schlafen. Im Halbschlaf höre ich noch die Schnell-Schnell-Rückkehrer vorbeizischen.

„Totenschlaf“ bis 6.30 Uhr.

Absolut kein Netzempfang. Morgennotizen…

(“habe gerade bei einer Pause Empfang: Viel Freude an dieser„ Berichts-Vorfassung“…