Auf nach Island, Mitten im Atlantik

„All My Bags Are Packed“, erklang auch, nachdem ich das Fahrrad fast reisefertig verpackt habe und nur noch Gitarre, Zelt, und Reisesessel aufzuladen waren. Das applausfreudige Kleinstpublikum des im Aufbruch zur Fähre befindlichen Campingvölkchens konnte etwa anderthalb Stunden die Gitarre erklingen hören.

Danach war immer noch Zeit für einen Plausch. Gegen 15.30 Uhr fuhr ich zu Fähre, die erst um 18 Uhr abging und war tatsächlich auch der Erste, der vor allen anderen auf die Fähre durfte.

Auch zwei echte Faröerinnen (Mutter und Tochter) gehörten zu den Zuhörern.
Gleich darf ich als Erster aufs Schiff…
Drei Elektroradler aus Köln machen sich für zwei Wochen „auf durch die Wüste“ und nächtigen „elektrogehopst“ in zuvor gebuchten Hotels, um die Akkus laden zu können…

Die Passage nach Island dauert nur noch 15 Stunden. Der Einreisepapierkram beinahe länger, weil morgen, mit dem 1. Juli auch Reiselockerungen eintreten, die vieles Makulatur, oder heißt es jetzt „Digitalur“ werden lassen.

Um aufs Schiff kommen zu können, war ein PCR-Test früh um zehn nötig. Für das Verlassen morgen 8.30 Ortszeit (10.30 Uhr MEZ) bekam ich nach irre langem „Digitalkrampf“ einen grünen Passierschein zum Vorzeigen, der mich nicht nur von Quarantäne befreit, sondern auch (ab morgen) im Hafen einen Schnelltest überflüssig macht.