Faröer-Schafsinseln (80km)

Ich werde in dieser Woche nicht viel Schreiben, vielleicht nur paar Bildeindrücke einstellen. Weil ich hauptsächlich Zeit für die Inselerkundung verwenden will.

Heute früh versorgte ich mich für mehrere Tage mit Proviant. Und ich startete gegen 11.30 Uhr vom Thórshavn Camping aus nach Norden.

Zwei Panoramastraßen wollte ich erkunden. Dazu bis auf etwa 500m klettern.
Es blies ein so starker Gegenwind, dass ich für die erste Traumstrecke auf der Straße Nr. 50 plus 10 weitere Kilometer dreieinhalb Stunden brauchte.
Und zurück mit gehörigem Rückenwind nur anderthalb Stunden.

Es lohnte nicht, ineffektiv zu klettern. Morgen soll es 5°C wärmer werden (+13° C), sonnig und windstill. Mal sehen, wo mich die Füße hinrollen.

Tórshavn West auf den Hinweg zur Panoramastraße auf der Hauptinsel STREMOY. Die 50 zweigt etwa an dieser Stelle ab und klettert auf etwa 500 Höhenmeter (2020 Pedalumdrehungen im ersten Gang). Nach langem auf und ab mit wunderbaren Ausblicken „schießt“ sie herunter bis zur Tankstelle in der Nähe von Kollafjörður (auf der Karte gekennzeichnet durch die Butterblume). Vier Bilder dazu.
Zwei wind- und wetterbeständig verstärkte, hier ungeeignete Zelte.

Heute Abend half ich zwei unerfahrenen „Zeltlern“, deren für die Faröer völlig unzulänglichen Zelte zu optimieren. Tom(NED) und Herbert(GER) waren sehr dankbar..

Und es gab ein anderthalbstündiges Gitarenwunschkonzert für alle hinzugekommenen Platzbesucher.

Johanni, Mitternacht, Blick nach Süden
Johanni, Mitternacht. Blick nach Norden.