ISLAND 2016: „Zurück in die Zukunft“

Liebe Blogfreunde,

nach 2509 km und Etappen von 75-182 km Länge  ohne Panne (außer der Transportschäden am Rad nach beiden Flügen), ohne nach dem Aufpumpen der Reifen am Flughafen von Keflavik auch nur einmal wieder die Luftpumpe benutzen zu müssen, ohne auch in extremsten Situationen vom Rad – welches während der Tour tatsächlich einen Namen bekam – abzusteigen und es schieben oder ziehen zu müssen, ohne während einer vierstündigen Fahrtunterbrechung beim Wechsel vom Drahtesel zum von den Wikingern abstammenden „Prinz“ einem echten ISLÄNDER samt eines zweistündigen Ausritts (bei dem ich sogar im „genetisch fixierten Tölt“ der Islandpferde unterwegs war) zu schaden zu kommen und womit ich mich zugleich (liebe Schülerinnen und Schüler der Rudolf Steiner Schule Bochum) zum ersten Mal im Leben in einen Pferdesattel traute(!), bin ich wieder für kurze Zeit zurück in Bochum, um aus meiner vierwöchigen Vergangenheit für Sie und Euch – wie versprochen – in nächster Zukunft ein Bild eines Landes aus einer besonderen Reiseperspektive entstehen zu lassen, das eigentlich nicht darstellbar ist. Ich will es dennoch wagen, Ihnen und Euch etwas davon zu vermitteln. Vielleicht gelingt es mir auch gelegentlich, im Leser/Betrachter das Gefühl des Mitgenommenseins zu erzeugen. Das würde mich sehr freuen.

Also jetzt: Zurück in meine jüngste Vergangenheit und viel Freude an den Bildern, Beiträgen und Filmsequenzen, die ich nächster Zukunft hier veröffentlichen werde.

VORSICHT, größte Ansteckungsgefahr, den Islandbazillus betreffend!.. 

Islandkarte

Die von Wikipedia stammende Islandkarte zeigt aufs Erste meine 28 „Schlafplätze“ während der vierwöchigen Radtour, begonnen und beendet in Keflavik/Sandger∂i und hauptsächlich gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Der Reiseverlauf ist in etwa zu erahnen und wird im Verlauf der Schilderungen deutlicher werden. Da die Ringstraße 1, die Hauptverkehrsader Islands nur 1332 km lang ist, ich aber fast genau die doppelte Strecke geradelt bin, zusätzlich noch die Fähren zu den Vestmannaeyar/“Westmännerinseln“ im Süden Islands und die von Stykkishólmur nach Brjánslækur und zurück im Nordwesten genommen habe (Gesamtlänge 136 km), aber auch bestimmt noch weitere 45 km gejoggt und gekraxelt sowie etwa 10 km geritten bin, kamen während der vier Wochen tatsächlich etwa 2800 km der im Vorfeld angesetzten 3000 km zusammen.

Größer ist Island nicht…, aber aus den Möglichkeiten meiner besonderen Radlerperspektive unendlich viel großartiger als ich es mir in den kühnsten Erwartungen vorher erhofft hatte.

Die Vorbereitungen auf die Reise mussten parallel zu den schulischen Verpflichtungen zeitlich genau geplant und durchgeführt werden.

Ohne ein Team bewährter wie auch neuer Helfer, Partner und Berater, von denen kaum alle genannt werden können, wäre die Durchführung der „Extremtour“ – auch wenn ich allein die physischen Herausforderungen zu meistern hatte – viel schwieriger gewesen.

Ganz herzlicher Dank an alle an dieser Stelle.

Und:

IMG_0111 danke, liebe Daria für die professionelle, kreative Unterstützung bei der Ausgestaltung von Ideen die Öffentlichkeitsarbeit betreffend,

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danke, lieber „Käse-Karsten“ für die schon häufige, wenn auch kaum öffentlich genannte „kulinarische Unterstützung“ meiner Unternehmungen und „Sonderaktionen“ an meiner Schule,

IMG_0128danke, liebe in diesem Reise-Sheet genannten und auch liebe (in Absprache) nichtgenannten Partner von „Sprichst du Isländisch?“, von „Waldorf on the Road II – From Bochum to the Universe“…

Já (gesprochen „jau“ = ja),

IMG_0125die Jacke ist präpariert,

IMG_0192das neue Zelt geliefert,

IMG_0234 die mitzunehmenden Ausrüstungsgegenstände „in Augenschein genommen“ undIMG_0238

für den Flug fast verpackt (die kleinere Tasche verschwindet gleich noch im Seesack),

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sogar die Lokalpresse berichtet schon: Jetzt gibt es kein zurück mehr:

Gott fer∂! – Gute Reise!