Anholt im Vorbeifahren

Anholt, die Wüsteninsel im Kattegat, kennen die wenigsten Touristen.
Bis ich dort vor drei Jahren erstmals landete, verging ein Viertel Jahrhundert vom Zeitpunkt der Kenntnisnahme, dass es auf Anholt einen Campingplatz gab.
Damals kam ich bei einer Radtour durch den Süden Dänemarks und Schwedens mit der Fähre nach Grenå und hatte direkt eine Stunde später die Anschlussfahrt auf die Insel. Vor 2 Jahren, als ich bei der Vorbereitung der Tour 2013 mit Feigenbäumchen reiste, war ich zu Beginn des Sommers dort.
Ich plante, auch diesmal, von Varberg kommend, in Grenå auf Anholt überzusetzen.
Einen Strich durch die Rechnung machte mir der ab Anfang August einsetzende Winterfahrplan, bei dem die Anholtfähre schon zwei Stunden vor Ankunft der Fähre aus Varberg ablegt.
Ich hätte einen Tag warten müssen? Im Internet kann man genug über die kleine Insel mit den meisten Sonnenstunden Dänemarks erfahren. Eine Auswahl von Bildern, gemacht vor 2 Jahren, gibt genug Möglichkeiten, sich mit der fast ausschließlich von Sandstrand umgebenen Insel zu befreunden, auf der man die menschengeschaffene Wüste (fast 85 % der Landfläche) zu erhalten versucht.
Zwei Stürme im Winter vor zwei Jahren haben die Asphaltstraße nahe des Hafens bis zum Campingplatz zerstört. Die Starkstrom- und Telefonkabel wurden verwüstet (Schadensbilder und Fernsehberichte im Internet).
Der Platz, an dem mein Zelt stand, wurde zum Meer.

Wie ich hörte, ist bis zur Sommersaison 2012 alles wiederhergestellt worden, auch der Zeltplatz neu aufgeschüttet.

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