Visingsö, Vätterns Pärla!

17.08.13
Irgendwann vor etwa 25 Jahren entdeckten wir auf dem Plan im Hafen von Gränna, dass es in Erstad, im nördlichen Teil der 10 km langen Insel Visingsö, mitten im Vättern, dem zweitgrößten schwedischen See, einen Campingplatz gab.
Fortan waren die Insel mit ihren Remalagen (Pferdewagen, die die vielen Touristen entschleunigt mit 2 Kaltblut-PS durch die Insel befördern), der Campingplatz, die Ruhe jenseits der E4, jenseits des Riesencampingplatzes in Gränna am Hafen, das glasklare, kühle Badewasser des Sees der Grund dafür, dass wir gern je zwei bis drei Tage am Anfang, vor allem aber am Ende unserer
großen Skandinavientouren bei Britten und Evald Johansson verbrachten. Unsere Dortmunder und Kölner Freunde (Lakritzeis/“ist ja wie im Urlaub…“) taten das auch. Mehrmals trafen wir uns eher auf der Insel als im Ruhrgebiet oder Köln. Die kleine Sauna auf dem Campingplatz war ein zusätzlicher Anreiz.
Wir tauschten mit Britten und Evald Gartenerfahrungen aus, bewunderten ihre 1 m hohen Studentenblumen, die bei uns in Bochum gar 1,40 m hoch werden sollten, brachten eigene Feigen, frisch oder gedörrt mit, sahen Kindeskinder aufwachsen.
Irgendwann waren die Campingplatzbetreiber zu alt, fanden keine Nachfolger, der Campingplatz schloss offiziell.
Da einen Großteil der Camper ohnehin Dauergäste ausmachten, blieben diese weiterhin – und bis heute – dort (einige kenne ich schon recht gut), die wenigen Stugen/Stugas(?) wurden ganz schnell dauervergeben.
Die Sanitäranlagen werden weiterhin in der Saison betrieben.
Da ein Feigenbäumchen, das ich nach Visingsö brachte vor über 2 Jahren einging, brachte ich vor 2 Sommern ein neues mit, das mit mir die gesamte Vorbereitung meiner gegenwärtigen Reise vom Start in Deutschland bis zum Bestimmungsort Erstavikens Camping mitmachte.
Ich sammelte Maulbeeren und Pilze der Insel, bereitete letzte für die Alten zu.
Ich darf immer wieder kommen, als einziger Zeltler, darf aber nichts dafür bezahlen.
Danke, liebe Britten, lieber Evald, ich hoffe wir sehen uns noch öfter…
Aus versehen versäumte ich es diesmal sogar, die 50 SEK für die Fährpassage zu bezahlen. Als ich den Fährmann darauf aufmerksam machte, winkte er nur freundlich ab: „machst du beim nächsten Mal, wenn du wieder herkommst“.

Meine Frau und ich hätten viel über die Insel zu erzählen, unsere Freunde auch.
Ich machte, als der Regen am Samstag aufhörte, eine 30 km Rundtour durch die Insel. Anhand der Bilder kann sich jeder Betrachter eigene Assoziationen schaffen, und vielleicht herkommen.
Ich fuhr hier schon Einrad, drehte Rundtouren auf Inlineskates, absolvierte mein Dauerlauftrainig, fuhr Rad. Remalagen zu benutzen, darauf kam ich noch nicht.
Wäre eine Option für die Perle im Vättern.

(bin inzwischen in DK, Bilder liefere ich heute Abend, da ich in Horsens meine SIM-Card“ auftankte)

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