Stora Skedvi – Smedjebacken

13.08.13
Zunächst vertraute ich mich dem Rad-Navigator an und wurde sofort wieder in asphaltlose Feldwege geführt, die mich die gestrige Knochenarbeit merken ließen. Ich beschloss deswegen, einen etwa 25 km langen Umweg über Borlänge zu fahren, um dann die Bundesstraße Richtung Örebro zu nutzen.
Starker Gegenwind verzögerte alles.
Nach erfolgloser Suche in der Fußgängerzone in der Touristinformation vom großen Einkaufszentrum in der Nähe erfahren.
Erst die zweite Micro-SIM-Card funktionierte, die nette Verkäuferin und ihre Kollegen waren aber zwischendurch auch etwas ratlos, gaben jedoch nicht auf.
Die 100 SEK für eine Woche sind gut investiert, das Internet bzw. die Ladevorgänge sind doch ähnlich schnell wie in Finnland.

Der Folgeweg in Richtung Ludvika war schwierig, der Respekt vor der „Autobahnisierung“ (s. Vorbemerkung bei STORA SKEDVI/HEDEMORA)zu groß, sodass ich vor allem, nachdem ich mehrfach in Sackgassen, Baustellen o.ä. landete und mir Ortsansässige mitteilten, die Benutzung der Hauptstraßen sei nicht erlaubt, weiterhin auf Sandstrassen das Gefühl des Hamsterrades erprobte, ohne wirklich voranzukommen.
Einen entscheidenden Tipp bekam ich dann doch, als ich an einem Haus nachfragte. Nach Smedjebacken, unweit von Ludvika führte ein guter Asphaltweg, allerdings am Alpinzentrum vorbei mit vielen Steigungen.
Störte mich nicht. Danke!
Ich machte kaum Fotos, schaffte es aber doch noch etwa 85 Tageskilometer zu bewältigen, SMEDJEBACKEN zu erreichen ( kein Campingplatz) und auf dem asphaltierten, stillgelegten Betriebsweg (Industrievägen) des örtlichen Stahlwerks, im Dunkeln und
auf der Abraumhalde sozusagen, das Zelt aufzuschlagen.

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20130818-063549.jpg, der Respekt vor der „Autobahnisierung“ (s.

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