Alderslund-Reipå/“Beates Paradies“

Regen beim Start und danach.
Da Strecke bekannt von vor 7 Jahren, spulen sich alle Geländeanforderungen bis Kilboghamn „wie am Schnürchen“ ab. Nach 90 Minuten Wartezeit Fähre über den Polarkreis. „Polarkreismenü“.

Vorher und danach: Faszination Straßenschilder.
Warum?
„I bin mit dem Rådl då, i bin mit dem Rådl då…“

Nette Schweizer mit Tandem, die es eilig zu haben scheinen. Kein FOTO.
Sehr nette Schweizer, Bea und Pit, die Am 13. Juli 2012 (morgen vor einem Jahr) ihre kleine Druckerei und ihr Haus verkauft, ihr Hab und Gut auf vier Kisten verpackt eingelagert haben(?), um in diesem Leben durch die Welt zu ziehen. Auch sie pflegen ein Blog (s. Bild).
Seit einem Jahr und erst noch bis Oktober unterwegs.
Glücklich.
Türkei, Osteuropa,Skandinavien.
Planen für nächstes Jahr eine Tour über die Seidenstraße.

Waldorfschule? Natürlich kennen sie sie.

Zelt? Natürlich HILLEBERG. Das Nallo ist seit einem Jahr ihr treuer Begleiter…
Wr haben’s nicht eilig. Die Fähre verkehrt regelmäßig.
VIEL FREUDE WEITERHIN EUCH ZWEI! UND: „SZEROKIEJ DROGI!“(polnisch: eine breite Straße(gute Fahrt)).

Eine Minute nach Ankunft geht die zehnminütige Fähre ab (vor 7 Jahren mussten hier alle Touristen zwei Stunden lang warten).
Der nette Fährmann (von beiden Männern auf dem Foto der ohne Sicherheitsweste) hat keinen Tee, brüht mir aber eine Kanne heißen Wassers auf, damit ich mich mit Tee versorgen kann. Tusentakk!

Da ich mit dem Rad nicht über den Svartisentunnel fahren darf, wähle ich wieder die 30 km um die Fjordzunge herum, um per Fähre in „Beates Paradies“ halt zu machen, bevor ich mich an die Knochenstrecke bis Bodø mache.
Die Geschichte von vor 7 Jahren veröffentlichte ich voller Dankbarkeit im Buch und will sie Beate zeigen. Auf der nächsten Seite entdecke ich zufällig wieder die Geschichte von Torstein und Mary (s.u.). Wie ihre Begegnung wohl ausgegangen ist?..

Beate hat seit heute Mittag frei, kommt erst in einer Woche wieder. Schade!
Bjørn, ist genauso nett. Ich erzähle ihm die Geschichte. Er will die Grüße ausrichten. Das Servicegebäude von damals gibt es nicht mehr. Alles ist im neuen Haus auf Standart gebracht.

Ich will wieder nur paar Stunden bleiben, um nachts (es wird regnen) zu starten. Deswegen wäre ich froh, mein Zelt weiterhin trocken zu halten (es beginnt nach einer kurzen Pause wieder zu regnen). Da alle kleinen Hytten längst ausgebucht sind, bekomme ich zum „sehr günstigen Preis“ eine richtige Luxusvilla.
Die Bilder mit Bjørn und meiner „Luxusvilla“ auf CAMPING REIPÅ sind dem Streckenbericht vorangestellt.
Ich kopiere Beates Geschichte aus dem Buch heraus und verschicke sie mit herzlichen Grüßen als Mail an Bjørn.

…Vor sieben Jahren hat mich im Tagebuch des Zimmerchens, das ich bekam, eine Regengeschichte so berührt, dass ich sie ins Buch aufnahm. Das Wetter muss wohl so ähnlich gewesen sein, wie ich es jetzt erfahre…

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