Holstebro-Hirtshals 213 km in Gegenwind und Dauerregen

Wieder nur 3 Stunden geschlafen, nachts auch noch Regen. Zelt nass eingepackt, um 4.30 Uhr gestartet.
Wieder Gegenwind, etwas schwächer als gestern, dafür sehr viele Steigungsstrecken – ich gewöhne mich daran.
Zwischen 10-18 Uhr Dauerregen. Wegen der gestrigen Zusatzanstrengungen muss ich auf den Grenen (Dänemarks Nordspitze, wo sich die Wellen zweier Meere treffen) verzichten. Vor 2 Jahren war ich dort aber zur Vorbeitung dieser Tour mit Feigenbäumchen. Zunächst merkte ich stark die gestrigen Anstrengungen und ich kam wegen des welligen Streckenprofils nur langsam voran. Nachdem ich nach 6 Stunden erst Kilometer zurücklegte, zweifelte ich, ob ich es zur Fähre nach Kristiansand schaffe, ohne die Nacht anzuzapfen. Nach kleiner Kräftigung und 10 Minuten Powerschlaf, ging es plötzlich viel besser. Selbst die eine Stunde Trödelei in Ålborg und eine einstündige Pause mit Essen und Zelttrocknung verhinderten nicht, dass am Ende 213 Tageskilometer zurückgelegt wurden. Teilgeheimnis: Der vorher beständige Gegenwind drehte ab Ålborg innerhalb weniger Minuten um fast 180 Grad und blies ganz kräftig, der Regen hörte auf, die Sonne kam heraus und es war mir möglich, die letzten 80 km mit vollem Gepäck in Tempo 20-35 km/h abzuspulen.
Heute etwa 5 Stunden ausschlafen und morgen?

Morgen, gibt es nach der Ankunft in Norwegen einen „Ruhetag“ von vielleicht 70 km Tagesstrecke zum „Südpol“ Des Landes.

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